Über die Zeitschrift

Die Zeitschrift ]trash[pool entstand auf Initiative der drei Studenten Tibor Schneider, Christiane Schweitzer und Anselm Treichler im Sommer 2010 in Tübingen und ist seit dem 26.10.2011 ein eingetragener Verein, der sich der gemeinnützigen Förderung junger Kunst und Kultur verschrieben hat. Nachdem ich als Autor einen Text zum Debüt beitragen durfte, stieß ich zur zweiten Ausgabe ins Redaktionsteam hinzu und bin seit Ausgabe 3 gemeinsam mit Tibor Schneider und Lisa Müller auch Herausgeber der Zeitschrift.

]trash[pool möchte junge Literatur in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren und erlebbar machen. Dazu möchten wir die regionale Literaturszene stärker untereinander sowie mit der gesamtdeutschen literarischen Nachwuchsszene vernetzen. Neben Prosa, Lyrik, Essays, Kolumnen und Interviews wird mitunter auch der Slam Poetry ein eigener Bereich eingeräumt. Im Bildteil werden junge Künstler mit ihren Werken vorgestellt. Die jeweiligen Ausgaben sind nicht themengebunden; Veröffentlichungsschwerpunkt sind formal interessante Texte, die sich durch sprachliche Experimentierfreude, Innovativität und neue, ungewöhnliche Perspektiven auszeichnen. Dabei sollen sowohl noch unbekannte Talente entdeckt und gefördert als auch noch unveröffentlichte Texte bereits etablierter Autoren veröffentlicht werden. Die Herausgabe der Ausgaben wird durch regelmäßige Lesungen im Tübinger Club Voltaire ergänzt.

Aber wir wollten von Anfang an mehr sein als „nur“ eine Zeitschrift: ]trash[pool e.V. soll im selben Maße auch Plattform für Initiativen, Kupplerin und Forum sein. Im letzten Jahr feierte in Berlin z.B. die erste gemeinsame Lesung mit unseren lieben Kollegen der Zeitschrift „randnummer“ Premiere. Im August 2014 fand überdies ein Kooperationsprojekt mit dem Tübinger Künstlerbund statt: Unter dem Motto „Text & Bild“ präsentierten wir Werke unserer bisherigen KünstlerInnen und begleiteten die Ausstellung mit Lesungen.

Natürlich ist unter Engagement ist nicht bloß einem altruistischen Kulturoptimismus geschuldet: Aller Arbeit zum Trotz bereitet es uns Freude, Talente zu entdecken sowie großartige und eigensinnige Texte lesen zu dürfen, die uns nach jeder Ausschreibung aufs Neue beweisen, wie vielfältig, bunt und verwegen unsere junge Literaturszene ist! Umso schöner wird es, wenn wir den positiven Werdegang „unserer“ Künstler verfolgen dürfen: Beim Open Mike 2014 haben es gleich vier ]trash[pool-Autorinnen ins Finale geschafft, zwei von ihnen durften dann auch den Sieg unter sich ausmachen.

Bei solch einem Erfolg kann die nächste Ausgabe eigentlich nicht schnell genug kommen. In dem Sinne: Wir freuen uns über Textbeiträge und Bestellungen unter Redaktion@trashpool.net! Oder ihr besucht uns hier: Homepage // Facebook // Twitter

PS: Digitalausgaben von ]trash[pool gibt es übrigens bei Minimore.de!

 

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