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„Mittnachtstraße“ erscheint in einem Monat!

haltestelle mittnachtstrasseSo langsam bin ich aufgeregt: In etwas mehr als einem Monat erscheint bei Voland & Quist mein dritter Roman Mittnachtstraße – und tatsächlich war ich noch nie so stolz auf ein Buch, das ich geschrieben habe.

Es geht um so vieles in diesem Roman. Es geht um Söhne und Väter und darum, wie schwer es ist, Prägungen loszuwerden, die tiefer sitzen, als uns das lieb ist. Darum, dass wir alle vermeiden wollen, die Fehler unserer Eltern zu wiederholen, ihnen, je älter wir werden, aber trotzdem immer ähnlicher werden. Es geht um die generationenübergreifenden Verheerungen, die toxische und fragile Männlichkeit anrichten, um alte weiße Männer und einen Kleingartenverein im Generationenkonflikt, um Demenz und die Frage, ob eine Bürde auch zu groß sein kann, um sie anzunehmen. Es geht um einen Familienvater, der sich selbst für einen guten Menschen hielt, einen besseren als seinen Vater – und der von seinem eigenen Sohn als Heuchler entlarvt wird. Es geht um einen Mann, der sich so tief in Schuld verstrickt, dass er sich vor seiner Familie versteckt, und um seinen zweifelhaften Versuch, sich als „Weißer Retter“ wieder reinzuwaschen. Es geht um die Frage, was einen guten Menschen, einen guten Mann ausmacht – und was das mit der sozialen Frage zu tun hat. Es geht um eine heimliche Liebe zu Büchern und darum, was wir alles tun, um anerkannt zu werden. Es geht um den Nordbahnhof in Stuttgart zwischen altem Eisenbahnerviertel und Subkultur. Es geht um Depressionen und um Alkohol. Es geht um eine Tantramassage mit unerwartetem Ausgang. Es geht um die Klimakrise und Gratismut. Es geht um eine Schnecke, einen Hund und einen Vogel und die Hoffnung, dass zumindest eines dieser Tiere gerettet werden kann. Es geht, weil der Roman 2020 spielt, (am Rande) auch um die Pandemie. Es gibt zum ersten Mal in einem meiner Bücher einen echten Antagonisten, aber auch die schmerzhafte Erkenntnis, sich in Wahrheit selbst der größte Feind zu sein.

Ich habe beim Schreiben mancher Szenen herzhaft gelacht, bei anderen aber auch zum ersten Mal ernsthaft weinen müssen. Genau darum ich bin wirklich sehr gespannt, was mein Roman Mittnachtstraße mit euch machen wird. Und zwar ab dem 15. September!

Mittnachtstraße: Erste Termine und Leseprobe

Noch ist es ein bisschen hin, bis mein dritter Roman Mittnachtstraße am 15. September bei Voland & Quist erscheint – vorbestellen könnt ihr ihn aber schon jetzt! Ein Grund mehr zur Vorfreude auf den Herbst: Auch die ersten Lesungstermine stehen inzwischen fest. Premiere feiert der Roman am 14.9. in Berlin, zwei Tage später darf ich zum ersten Mal (und endlich) in Hamburg lesen – für die Veranstaltung im Kulturschloss Wandsbek gibt es sogar schon Tickets. So richtig voll wird’s dann im Oktober: Nach der Stuttgart-Premiere im Literaturhaus am 4.10. darf ich einen Tag später als kleine Zwischenstation die Rollen tauschen und in der Stadtbibliothek Stuttgart die Lesung von Mareike Fallwickl aus Die Wut, die bleibt moderieren, ehe ich am 6.10. in der Buchhandlung Sedlmair in Georgsmarienhütte aus Mittnachtstraße lese. Etwas Besonderes wird sicher, was wir am 15. Oktober in Stuttgart vorhaben: Moderiert von der Kulturvermittlerin Sara Dahme, plane ich einen Spaziergang mit Lesestationen an realen Handlungsorten des Romans – von der Haltestelle Mittnachtstraße beim Nordbahnhof geht’s weiter zu einer Eisenbahnerkneipe und anschließend in Richtung Kleingartenverein, Stadtacker und Container City. Details folgen bald! Ein paar Tage später geht’s dann auch schon mit der Frankfurter Buchmesse los – und für die kann ich zumindest schon mal einen Termin nennen: Am Mittwoch, dem 19.10. lese ich um 15 Uhr beim LiteraturBahnhof Frankfurt. Und kaum habe ich mich einigermaßen vom Messetrubel erholt, geht es auch schon weiter: Am 26.10. stelle ich Mittnachtstraße beim Literaturherbst Krumbach vor.

Alle bisher bestätigten und kommenden Lesungen findet ihr bei meinen Terminen und natürlich auch auf der Seite von Voland & Quist. Dort gibt’s mittlerweile auch die ersten beiden Kapitel des Romans als Leseprobe – die sorgt hoffentlich dafür, dass nicht nur meine Vorfreude auf den Herbst groß ist!

„Mittnachtstraße“ erscheint im September!

Cover_Mittnachtstraße_Frank RudkoffskyKonfetti! Seit heute ist sie draußen, die Herbstvorschau meines Verlags Voland & Quist – und endlich darf ich euch mehr über meinen dritten Roman Mittnachtstraße erzählen, der im September erscheinen wird:

„Eigentlich zählte sich Malte immer zu den Guten. Nun aber hat sich der Familienvater selbst ins Exil verbannt und versteckt sich ausgerechnet an dem Ort, den er am meisten verachtet: im verwahrlosten Kleingarten seines eigenen Vaters. Der Job als Journalist hat ihn ausgebrannt, die Ehe steckt in einer Krise und sein Sohn schimpft ihn bloß noch einen Heuchler. Noch schwerer wiegt jedoch etwas anderes: Um sich vor der Verantwortung für seinen cholerischen, demenzkranken Vater zu drücken, hat Malte sich auf einen fragwürdigen Deal eingelassen – mit katastrophalen Folgen.

Ein Roman über das durchsickernde Gift toxischer Männlichkeit von einer Generation zur nächsten und einen Mann, der erst unter Schmerzen lernen muss, was es heißt, wirklich Verantwortung zu übernehmen – als Vater, als Partner, als Sohn.“

Und worum es wirklich, bringt vermutlich niemand besser auf den Punkt als meine Testleserin Mareike Fallwickl, deren tollen Blurb ich am liebsten einrahmen würde: „Frank Rudkoffsky ist ein Meister der Entlarvung. Vordergründig erzählt er von einer Familie und einer Kleingartensiedlung, in Wahrheit geht es um so viel mehr: toxische Männlichkeit und fragile Egos, Machtstrukturen und Seilschaften, die Implosion des Einzelnen und die Frage, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein. Ist das in Zeiten wie diesen überhaupt noch möglich? Ein herrlich bissiges, wütendes und kluges Buch, das aktueller nicht sein könnte. Lest es, wenn ihr mutig seid!

Danke fürs frühe Mitlesen, dein konstruktives Feedback und die lieben Worte, Mareike!

Aber weil ein Buch natürlich noch lange keinen Herbst macht, werft unbedingt auch einen Blick auf das tolle Programm, das Voland & Quist da mal wieder auf die Beine gestellt haben!

Geschafft!

ManuskriptFreude zu empfinden: Das ist dieser Tage gar nicht mal so einfach. Vielleicht spüre ich deshalb stattdessen gerade eher so etwas wie Erleichterung. Heute ist es genau ein Jahr her, seit ich die ersten Zeilen meines dritten Romans Mittnachtstraße schrieb. Es folgten ein langer Lockdown mit Schulschließung, mehrere Quarantänen, teils wiederholte Covid-Infektionen in der Familie – und dann ja auch noch diverse Schulferien und die ganz normalen Betreuungsausfälle, mit denen Eltern sich herumschlagen müssen. Keine einfachen Bedingungen, um einen Roman zu schreiben. Und trotzdem habe ich es geschafft: Vor zwei Tagen setzte ich das Wort Ende unter das Manuskript. Nun bin ich zwar nach einem Jahr voller Druck und Hindernisse bis auf auf die Knochen erschöpft, vor allem bin ich aber erleichtert – und ziemlich stolz. Darüber, dass ich es geschafft habe. Und noch viel mehr darüber, was ich da geschafft habe. Mittnachtstraße ist alles geworden, was ich mir von von dem Roman erhofft habe – aber darüber hinaus auch noch so viel mehr. Deshalb kann ich es kaum erwarten, euch bald mehr über das Buch zu erzählen. Und natürlich, dass ihr es lest: in diesem Herbst bei Voland & Quist!

Übrigens gab es dann am Tag der Fertigstellung dann doch noch einen Moment, in dem ich zumindest kurz die Weltlage vergessen und Freude empfinden konnte: Abends erreichte mich nämlich die Nachricht, dass der Förderkreis Deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg meine Arbeit an Mittnachtstraße – die natürlich längst noch nicht zu Ende ist – mit einem Stipendium fördert!

Fake News #5

Ein kleines News-Update zum neuen Jahr: Seit gestern habe ich auf Twitter offiziell mehr Follower als Donald Trump – Konfetti! Außerdem erschien diese Woche ein sehr schöner Artikel in der Stuttgarter Zeitung, in dem mich der Autor Björn Springorum anlässlich meines Stipendiums vorstellt und darüber schreibt, wie ich nach dem Anruf aus dem Kunstministerium grölend durchs Wohnzimmer hüpfte. Fun fact (off the record): Es war zum Refrain von The Nationals „Mr. November“. Mit etwas gemäßigteren Stimmen waren diese Woche meine Mitstipendiatin Theres Essmann und ich übrigens im Radio auf SWR 2 zu hören – hier geht’s zu dem Beitrag von Silke Arning. 

Bis ich mich ins Schreiben meines nächsten Romans vertiefen kann, wird es noch zwei LIFT-Ausgaben und entsprechend bis Ende Februar dauern, spätestens im März steht bei mir aber endlich die Literatur wieder im Fokus – was sich dann hoffentlich auch hier im Blog bemerkbar machen wird (obwohl mir der neue Block-Editor bei WordPress schon jetzt die Nerven raubt). Die erste Lesung mit meinen drei MitstipendiatInnen steht übrigens – so Corona es zulässt – schon fest: Am 26.3. lesen wir bei den Landesliteraturtagen in Etttlingen!

Jahresstipendium 2021!

Dieses Jahr hat mich oft an meine Grenzen gebracht und gelegentlich auch darüber hinaus – aber ich habe da so ein Gefühl, dass das nächste ein besseres werden dürfte: Ich bin überglücklich darüber, dass mir das Land Baden-Württemberg für 2021 ein Jahresstipendium für Literatur verliehen hat: „Frank Rudkoffsky überzeugte die Jury mit seinem Roman Fake. Es werde das Bild einer Generation gezeichnet, der scheinbar alle Türen offen stünden und die doch an einer inneren Leere und steigendem Druck von außen zu scheitern drohe, so die Jury.“ Hier lest ihr die ganze Pressemitteilung!

Herzlichen Dank an die Jury und Glückwunsch an meine großartigen MitstipendiatInnen Cihan Acar, Theres Essmann und Valentin Moritz!

Fake News #4

Bildschirmfoto 2020-06-23 um 21.39.26Inzwischen ist mein letzter Auftritt vor Publikum – ganz kurz vor dem Lockdown – mehr als drei Monate her. Fünf Lesungen aus Fake sind „wegen Corona“, wie es so unschön heißt, leider ausgefallen – darunter einige, auf die ich mich ganz besonders gefreut hatte. Stattdessen durfte ich die Heimquarantäne mit zwei Kindern wie eine böse Pointe auf meinen Roman erleben und mehr schlecht als recht dem Lagerkoller trotzen. „Aber das ist leider zugeschlossen“, so kommentierte meine jüngste Tochter zuletzt jeden Ort, den wir beiläufig erwähnten – darunter Schwimmbäder, ganze Länder, die Wohnorte der Großeltern, einmal sogar den Weltraum. Und eben: sämtliche Veranstaltungsorte.

Deshalb freue ich mich nun SEHR darüber, Ende nächster Woche gemeinsam mit Kirsten Fuchs gleich zwei Mal an einem Tag in Dresden auftreten zu dürfen: um 16 Uhr bei der Groovestation und um 20 Uhr auf der Gartenbühne des Societaetstheaters. Und wenn ich momentan so nach Berlin oder NRW schaue, hoffe ich, dass es nicht gleich wieder die letzten Lese-Gelegenheiten sein werden…

Aus Fake gelesen habe ich in den letzten Monaten übrigens trotzdem, zunächst live auf meinem Instagram-Kanal, dann als Gast beim großartigen Online-Literaturfestival VIRAL – die Lesung könnt ihr euch hier auf Facebook ansehen. Einen kurzen Clip habe ich im März auch in meinem Hotel in Leipzig aufgenommen, nachzuschauen hier auf YouTube.

War sonst noch was? Fake wurde unter anderem – wie ich finde, ziemlich treffend – bei Literaturkritik.de besprochen und in der Zeitschrift Freundin empfohlen. Außerdem hat der Autor und Journalist Björn Springorum ein schönes Porträt über mich für „Stadtkind Stuttgart“ geschrieben, in dem es heißt: „Mit Fake hat Frank Rudkoffsky den Roman der Stunde vorgelegt, wenn man mal kurz nicht über Corona nachdenken will.“ Und mal ehrlich: Wer will das schon noch? Bleibt gesund und bis bald!

Fake News #3

rudkoffsky_fake-vorschau-coverEin Update zu Fake wollte ich schon lange mal wieder schreiben, nun möchte ich das aus einem aktuellen Anlass aber nicht weiter hinauszögern. Grund dafür ist die heutige Besprechung von Fake beim Büchermarkt auf Deutschlandfunk. An sich eine sehr schöne Besprechung – zumindest bis kurz vorm Schluss, bei dem der Rezensent Jürgen Deppe als Kritik in den Raum stellt, ich würde in meinem Roman bewusst die Gefahr von Rechts verharmlosen. So bedauerlich ich diesen Eindruck finde, so vehement muss ich ihm hier aber auch (obwohl ich das normalerweise als unsouverän empfinde) widersprechen: Nichts lag mir ferner, im Gegenteil. Vielmehr wollte ich in meinem Roman über den Unschuldsverlust von sozialen Medien schreiben, über den Weg vom vermeintlich harmlosen, anonymen Frustabbau im Netz hin zu organisierten Trollarmeen – und über die realen Konsequenzen, die das für Einzelne und für unsere Gesellschaft inzwischen hat, auch im realen Leben. 

Es hat einen Grund, warum der Roman im Sommer 2015 vor der Flüchtlingskrise endet und warum ich meine zweite Hauptfigur Jan noch zu Anfangszeiten von Pegida recherchieren ließ, als der AfD-Vorsitzende noch Bernd Lucke hieß (der am Ende des Romans in einem Nebensatz vom rechten Flügel geputscht wird): Es geht eben „nur“ um den Beginn einer Entwicklung, die mit der Ermordung Walter Lübckes 2019 ihren vorläufigen und entsetzlichen Höhepunkt fand. Ich glaube auch, dass die Härte und Grausamkeit der Trollangriffe auf Jan im letzten Drittel von Fake hier eigentlich eine klare Sprache sprechen. 

Hätte ich meine Figuren – ja, auch diejenigen aus dem noch frühen Pegida-Mitläufer-Umfeld – aber ohne Empathie schwarz-weiß gezeichnet und nicht als echte Menschen, dann wäre ich der thematischen Herausforderung des Romans nicht gerecht geworden. Denn es sind echte Menschen, die Hass im Netz verbreiten, Nachbarn, Kollegen, vielleicht sogar der eigene Partner. Es sind echte Menschen, die die Polarisierung unserer Gesellschaft vorantreiben und dabei von rechten Strategen hinters Licht geführt, aufgestachelt und instrumentalisiert werden. Mit meinem Roman wollte ich vieles, aber ganz sicher nicht dieses Spiel der Polarisierung mitspielen.

Leider trübt dieser leise Vorwurf die insgesamt ja eigentlich sehr schöne und bis zu diesem Punkt positive Rezension – und ich bin froh, dass diese Lesart nach den wirklich vielen Besprechungen von Fake bislang ein Einzeleindruck ist. Aber: Es ist natürlich das gute Recht des Rezensenten, meinen Versuch, das oben stehende möglichst differenziert im Roman abzubilden, als missverständlich oder misslungen zu empfinden – darum danke ich Jürgen Deppe nichtsdestotrotz für seine Vorstellung von Fake.

Zum Glück nur eine Einzelmeinung

Frank Rudkoffsky _DSC1723Zum Glück gibt es aus den letzten Monaten aber auch weitaus Positiveres zu berichten.
So wurde Fake unter anderem im Börsenblatt, im Emotion Magazin oder vom Nürnberger Buchhändler Steffen Beutel (Buchladen am Kopernikusplatz) bei Lesart auf Deutschlandfunk Kultur empfohlen. Neben etlichen schönen Rezensionen auf Instagram landete mein Roman auch in einigen Jahresbestenlisten von Blogs, etwa bei Sounds & Books (die gelungene Rezension lest ihr hier), Lesen in Leipzig oder – sogar auf Platz 1! – bei Leselust. Ganz besonders habe ich mich im Dezember über die Podcast-Folge von Pageturner gefreut, in der sich Inaiê Macedo gleich ganze 40 Minuten mit der tollen Mareike Fallwickl über Fake unterhält – vielen Dank!

Und wer mich aus Fake lesen hören möchte, hat dazu schon ab morgen wieder die Gelegenheit, dann lese ich nämlich in der Büchergilde Buchhandlung und Galerie in Frankfurt. Am 7. Februar geht es zur Buchhandlung Lehmanns in Leipzig, wohin es mich natürlich im März auch zur Buchmesse verschlägt – und die steht mit vier Lesungen an drei Abenden noch einmal ganz im Zeichen von Fake!

Fake News #2

IMG_1850Und schon ist es wieder eine Woche her, seit ich vollkommen erschöpft, aber glücklich von der Frankfurter Buchmesse zurückgekehrt bin. Vier lange Tage und umso längere Nächte mit unzähligen tollen Begegnungen haben mir wieder bestätigt, dass es die großartigste Branche der Welt ist – und dass ich eigentlich gar nicht wegen der Bücher zur Messe fahre, sondern wegen der Menschen, die sie machen und die für sie brennen.

Okay, ein Buch stand dann diesmal doch im Zentrum für mich: Dank meiner Lesungen aus Fake auf der Leseinsel der Unabhängigen Verlage und bei Open Books sowie meinem Interview bei detektor.fm war es 2019 natürlich eine ganz besondere Buchmesse für mich. Einige Eindrücke der vier Tage in Frankfurt habe ich drüben bei Instagram geteilt.

Aber auch sonst ist seit dem letzten Update eine Menge passiert: Ich kann immer noch kaum fassen, wie oft Fake nun schon – und das auch noch durchweg positiv! – besprochen wurde. Ganz besonders freue ich mich natürlich über Lob von Menschen, deren Urteil ich auch als Leser schon seit Langem vertraue – so zum Beispiel von Uwe Kalkowski auf Kaffeehaussitzer, Mareike Fallwickl auf Bücherwurmloch oder Stefan Stefan Diezmann auf Poesierausch. Und das sind nur einige der vielen positiven Reaktionen auf meinen Roman, die ich bislang lesen durfte. Es kommt aber nicht nur auf die Kritiker an, sondern auch auf diejenigen, die Bücher mit viel Engagement und Herzblut an die Leser bringen – entsprechend stolz bin ich darum auf die lobenden Worte von Frank Menden von der Buchhandlung stories! in Hamburg und Hauke Harder von der Kieler Buchhandlung Almut Schmidt auf seinem Blog Leseschatz. 

Lesungen

72755320_2489914487959987_3922330160962994176_oEines habe ich bei meiner Premiere in der Stuttgarter Stadtbibliothek und den beiden Lesungen in Frankfurt gemerkt: Es macht mir wahnsinnig Spaß, aus diesem Buch zu lesen! Deshalb freue ich mich schon auf meine Lesung während der Buchwoche in Bienenbüttel nächste Woche – und auf hoffentlich viele weitere Lesungen aus dem Roman. Fest stehen bereits Termine in Stuttgart und Berlin im Dezember sowie eine Lesung in Frankfurt Ende Januar. Auch zur Leipziger Buchmesse darf ich noch einmal mit Fake anreisen – aber bis dahin wird, da bin ich mir sicher, noch so einiges passieren. Und das ist, ich kann es nicht anders sagen, nach dem langen Weg hierhin verdammt großartig!

Fake News #1

rudkoffsky_fake-vorschau-coverEinen Monat ist mein zweiter Roman Fake nun schon draußen – und zu meiner großen Freude ist er dabei schon ganz schön rumgekommen. Vor allem bin ich aber auch erleichtert – offenbar habe ich da tatsächlich ein ganz gutes Buch geschrieben. Sicher war ich mir da nicht: ein Mann, der aus der Sicht einer Frau über ein so sensibles Thema wie Mutterschaft schreibt, obendrein Figuren, die moralische Grenzen überschreiten und Falsches tun, aber trotzdem Empathie beim Leser wecken sollen – das hätte böse schiefgehen können. Auch angesichts der (trotz vieler positiver Rückmeldungen) recht zähen Verlagssuche wusste ich nicht, ob ich mich mit diesem Roman nicht verhoben habe. Umso schöner ist es dann, von Ocelot-Buchhändlerin Maria-Christina Piwowarski in ihrem Podcast blauschwarzberlin einen Satz wie diesen zu hören: „Ein großartiges Buch! Ich möchte Voland & Quist preisen und lieben, dass sie es gemacht haben!“

Die Begeisterung, mit der Piwowarski über Fake spricht, hat mich wahnsinnig gefreut. Und tollerweise steht sie mit ihrer Meinung nicht alleine da: Ob beim unfassbaren Auftakt mit Spiegel Online, in wunderbaren Blogbesprechungen wie der von Sophia Weigand auf Literaturen oder Tweets vom Zeit-Redakteur Christian Fuchs („Das Netzwerk der Neuen Rechten“) – bislang habe ich ausschließlich positives Feedback auf Fake bekommen. Gesammelte Zitate und Links zu den vielen Besprechungen findet ihr hier! Außerdem habe ich mit der Kreiszeitung Wesermarsch in meiner Heimatstadt Nordenham über den Roman gesprochen – hier geht’s zum Artikel.

Nächste Woche ist Premiere!

Ab nächster Woche darf ich die Reaktionen auf meinen Roman endlich auch live erleben – am 9. Oktober findet, moderiert von der großartigen Caroline Grafe, in der Stadtbibliothek Stuttgart die Premierenlesung von Fake statt. Eine Woche später geht es dann auch schon auf die Frankfurter Buchmesse – dort spreche ich am Freitag um 13 Uhr bei detektor.fm über den Roman und lese am Samstag sowohl um 12:30 auf der Leseinsel der Unabhängigen Verlage als auch um 17:00 bei Open Books im Stadthaus. Ich freue mich auf jede Buchmesse, auf diese aber natürlich ganz besonders!

Übrigens: Wer Lust hat, sich mit mir direkt über Fake zu unterhalten, kann sich noch sechs Tage lang für die Leserunde bei Lovelybooks bewerben und eines von zehn Büchern ergattern – ich freue mich auf den Austausch!